Gesundheitsdaten: Wohin gehen die Informationen wirklich?

Ich habe es geschafft: ich bin ein Trendsetter. Das zumindest weiß die ARD, für deren Magazin plusminus ich bei Minusgraden durch den Münchner Hofgarten gejoggt bin. Im Anschluss habe ich gezeigt, was ich bei allen Aktivitäten mache: wie ich mich selbst mit diversen Apps tracke.

Weltweit nutzen bereits Millionen von Menschen Self-tracking Möglichkeiten insbesondere aus gesundheitlichen Aspekten und selbst in unserm eher verschlafenen Deutschland bin ich natürlich nicht der erste – wie nicht nur die sehr aktive und rasch wachsende Quantified Self Bewegung zeigt, sondern auch die Tatsache, dass beispielsweise Wearables wie das von mir benutzte Jawbone UP mittlerweile für 49 EUR am Grabbeltisch neben der Kasse am Supermarkt feilgeboten werden. Wie immer, wird in einem TV-Beitrag nur ein Bruchteil dessen gezeigt, was man aufgenommen hat – und meist auch das eher nicht so Interessante. Aber seht selbst – und vielleicht könnt Ihr in den Kommentaren schreiben, ob Ihr auch Trakt, Eure Daten mit anderen teilt und wie Ihr zu einer potenziellen Nutzung solcher Aktivitätsdaten durch Versicherungsunternehmen etc. steht.

 

Telling the story of people’s lives – Strata+Hadoop Vortrag von Joerg Blumtritt, 15. Februar 2015, San Jose

Mit dem Smartphone können wir ein aussagefähiges Bild des Alltags der Menschen zeichnen. Um die Daten-Geschichte zu erzählen, müssen wir die von im Smartphone verbauten Sensoren gesammelten Rohdaten in sinnvolle Ereignisse übersetzen, wie beispielsweise „Auto fahren“, „in einem Geschäft herumschlendern“, oder sogar in einer intimeren Art und Weise: „nervös sein“. Wir zeigen, wie man an die Daten des Telefons kommt, wie man aus diesen Rohdaten sinnvolle Ereignisse extrahiert, diese Ereignisse in einen sinnvollen Gesamtzusammenhang bringt – und – zu guter Letzt – welchen Nutzen Unternehmen daraus ziehen können.

Wir zeigen dies an konkreten Anwendungsfällen, wie beispielsweise einer App aus der Automobilindustrie, mit der Autofahrer sicherer und effizienter fahren – oder auch an Chinesischen Flugpassagieren auf Europa-Reise. Auch für den Gesundheitsbereich zeigen wir eine Anwendung: wie können Osteoporose-Patienten mit Hilfe einer App ihre Lebensumstände stabilisieren oder sogar signifikant verbessern und mobil bleiben?

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SUPERDRIVE Inkubator Programm von Macromedia Hochschule und Datarella gestartet

Vom Hörsaal in die Garage: Mit der Kick-off Veranstaltung am Mittwoch, 18. März 2015, starten wir gemeinsam mit der Macromedia Hochschule das Inkubator-Programm SUPERDRIVE, das allen Studenten der Macromedia offensteht. Ziel von SUPERDRIVE ist es, die im Studium erworbenen Ideen, Kenntnisse, Fertigkeiten in konkrete Projekte umzusetzen, die sich am Markt beweisen müssen – als eigenständige Startups. 

Aus einer langjährigen Kooperation der Datarella Gründer mit der Macromedia Hochschule entstand im Winter 2014 die Idee, Studenten über die Projektarbeit an der Hochschule selbst die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen und Konzepte unternehmerisch umzusetzen. Was bisher auf Konzeptniveau ist, soll nun in reale Produkte, Prototypen umgesetzt werden, die gemeinsam mit erfahrenen Experten entwickelt, auf Marktfähigkeit hin getestet und Marktteilnehmern wie Unternehmen, Institutionen und Investoren präsentiert werden können. 

 Foto: Michael Reuter (Datarella), Prof. Oliver Szasz (Macromedia), Yukitaka Nezu (Datarella)

Ziel des auf vier Monate ausgelegten SUPERDRIVE Programms ist die Entwicklung eines Minimum Viable Product (MVP, eines Produkt-Prototypen, der die Kernfunktion des fertigentwickelten Produkts beinhaltet und von der Zielgruppe getestet werden kann.

Thematischer Fokus von SUPERDRIVE ist der Bereich Wearable Tech, Mobile Apps, Self Tracking und Quantified Self. Menschen produzieren überall Daten, auf Schritt und Tritt. Wenn sie sich aktiv bewegen, im Auto, in den eigenen vier Wänden. Insbesondere in den Verticals Connected Car, Smart Home und mHealth ergeben sich eine Vielzahl möglicher Konzepte und Projektideen. Die bei Datarella vorhandene Expertise in diesem Bereich sorgt bei SUPERDRIVE für die nötige fachliche Unterstützung.

Für Prof. Oliver Szasz, der das Inkubator-Programm für die Macromedia Hochschule federführend betreut, ist SUPERDRIVE der Lackmus-Test für die Studenten: der hohe Anspruch der Hochschule an die Lehre und die praxisnahe Ausbildung ihrer Studenten soll nun unmittelbar zu einem Sprungbrett für die Karriere werden – aus der eigenen Idee wird das eigene Unternehmen – so finden Theorie und Praxis nahtlos zusammen.

Das Besondere an SUPERDRIVE ist laut Prof. Szasz, dass die Studenten nicht ins kalte Wasser geworfen werden – denn nicht jeder ist von Haus aus zum Unternehmer geeignet. Die Teilnehmer werden vielmehr behutsam in die Startup Welt eingeführt, indem ihnen die unterschiedlichen Aspekte der Selbständigkeit in Workshops und konstanter Betreuung vermittelt werden: die für ein junges Unternehmen überlebensnotwendigen Kenntnisse in finanziellen und rechtlichen Dingen vermittelt Yukitaka Nezu, der vor Datarella über 10 Jahre im Finance und Private Equity Bereich tätig war. Spezifisches Know How im Bereich Big Data und Sensoren erhalten die Studenten von Joerg Blumtritt. Wie aus einer Idee ein Produkt wird, erfahren die jungen Unternehmer von Kira Nezu und wie sie aus all den Einzelteilen ein kleines Unternehmen formen, es vermarkten und eine Go-To-Market Strategie entwickeln, von Michael Reuter. Darüber hinaus werden weitere externe Experten in das Programm eingebunden.

Wir freuen uns sehr auf die jungen Teams, sind gespannt auf ihre Ideen und wünschen allen Beteiligten an SUPERDRIVE eine Menge Spass!

Weitere Informationen zu SUPERDRIVE gibt es unter superdrive.us.

Datarella TeamGuide gewinnt Innovationspreis-IT 2015

Eine tolle Nachricht: Mit unserem TeamGuide haben wir den INNOVATIONSPREIS-IT der Initiative Mittelstand in der Kategorie Start-ups gewonnen! Wir freuen uns sehr, dass der TeamGuide die Juroren überzeugen konnte. Diese Auszeichnung bestätigt uns und die Unternehmen, in denen der TeamGuide zum Einsatz kommt.

Die Erfahrungen aus Start-up Teams, die mit dem TeamGuide nahende Probleme in der Zusammenarbeit rechtzeitig erkennen und adressieren können, helfen den jungen Teams nicht nur dabei, besser zu kooperieren, sondern auch ihre Produktivität signifikant zu erhöhen. Zu guter Letzt bleiben durch rasches Handeln und produktives Bearbeiten von Konflikten die Teams als Arbeitsgruppen zusammen: damit fördert der TeamGuide die Erfolgswahrscheinlichkeit von Start-ups insgesamt.

Danke an die Initiative Mittelstand für diese schöne Auszeichnung!

Workshop: Streetfighting Big Data Seminar, 23. Juni 2015

Datarella und HYVE laden gemeinsam ein zum Big Data Seminar: Datenanalyse und Statistik wurde lange genug in Hinterzimmern und akademischen Elfenbeintürmen betrieben. Es ist höchste Zeit, die Methoden und Techniken auf die Straße zu bringen und damit Gutes zu tun.

Die Daten liegen frei herum, die Tools sind per Drag & Drop für jeden zur Hand. Datenanalyse ist keine Arkanwissenschaft mehr. Jeder kann anfangen aus den Daten etwas zu schaffen, die Welt besser zu verstehen, vor allem das Denken, Fühlen und Verhalten von Menschen. Zum ersten Mal liegen Messdaten zum Verhalten massenweise vor und das Werbe-Targeting macht davon ausführlich Gebrauch. Aber dabei muss es nicht bleiben: Jeder kann aus den Daten seinen Nutzen ziehen, die Welt bereichern und die Gesellschaft verbessern.

Mit konkreten Beispielen gehen wir den gesamten Data Science Prozess durch: von der Datenerzeugung, über die Aufbereitung, Speicherung, bis zur Analyse und Visualisierung. Untersucht, auseinandergenommen und durchgeknetet werden frei verfügbare Datensätze von Wikipedia über Twitter bis Google n-grams. Bring your own data!

Mit einfachen Mitteln die wichtigsten Big Data Probleme angehen
Die Teilnehmer erhalten einen Überblick der offenen Big Data Tools, relevanter Datenquellen, haben erste eigene Erfahrungen in der Anwendung von Data Science gemacht und können selbständig weiter recherchieren.

Folgende Inhalte bringen wir Ihnen näher:

Data Science mit Excel
– Daten in Social Networks anzapfen • Analyse von Beziehungsnetzwerken

Daten anzapfen und aufbereiten
– Inhalte aus dem Web crawlen
– APIs

Trendforschung mit Suchmaschinen-Tools
– Search Trends
– Correlate
– Analyse von Buchbeständen

Visualisierung mit freien Tools
– Netzwerke mit Gephi darstellen • Geovisualisierung
– Dashboards

Referent: Joerg Blumtritt, CEO Datarella GmbH
Termin: 23.06.2015 10.00 – 15.00 Uhr
Max. 12 Teilnehmer
Ort: HYVE AG, Schellingstraße 45, 80799 München
Preis: 650,-

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