Mobility-Branche trifft sich zum ersten gemeinsamen Blockchain-Hackathon

Blockchain Solution Provider Datarella und Deep Tech Investor Vito Ventures laden ein zu „Compete & Collaborate“ beim „Blockchained Mobility Hackathon“

München, 09.07.2018. Die Blockchain macht es möglich. Unter dem Motto „Compete & Collaborate“ treffen sich vom 20.-22. Juli erstmals bekannte Player der Mobility-Branche zu einem gemeinsamen Hackathon. Auf Einladung des Münchner Blockchain-Spezialisten Datarella (datarella.com) und des Deep Tech Investors Vito Ventures (vito.vc) suchen die Teilnehmer beim „Blockchained Mobility Hackathon“ neue Lösungen für die Mobilitätsanforderungen der Zukunft. Zu den Teilnehmern gehören, neben unabhängigen Entwicklern und Experten, Teams der Hauptsponsoren BMW, Volkswagen Group, Bosch und der IOTA Foundation, sowie diverse Unternehmensteams – von Jambit über die Bayerische Versicherungskammer bis hin zu Siemens. Für interessierte Teams ist die Anmeldung noch bis 13.07. möglich.

Zusammenarbeit und Wettbewerb – kein Widerspruch dank Blockchain-Technologien

„Auf Basis der Blockchain-Technologie ermöglichen wir hier etwas, was bisher undenkbar war: Wettbewerber können in enger Zusammenarbeit den Traum von echter Mobilität verwirklichen und gleichzeitig Konkurrenten bleiben. Mit dem Event übertragen wir quasi die Essenz der Blockchain-Technologie – eine gemeinsame und dennoch geschützte Basis – in die reale Wirtschaftswelt“, so Michael Reuter, CEO von Datarella.

Das Teilnehmerfeld: ein Querschnitt durch das Mobility Ökosystem
Untypisch für einen klassischen Hackathon sind auch die Teilnehmer. Neben unabhängigen Experten und Entwicklern sowie Teams der Hauptsponsoren BMW, Volkswagen Group, Bosch und IOTA nehmen auch viele Unternehmensteams am Hackathon teil – vom Softwareentwickler Jambit über die Bayerische Versicherungskammer bis zu Siemens. Weitere interessierte Unternehmen haben noch bis 13.07. die Möglichkeit, ihre Teams anzumelden. Dabei richtet sich das Event nicht nur an Softwareentwickler und Blockchain-Spezialisten, sondern an alle Experten, die an der Entstehung von Mobilitätslösungen beteiligt sind: vom Produktmanager bis zum Customer Experience Experten.

Blockchained Mobility als nächster Evolutionsschritt der digitalen Plattform-Ökonomie

Einzigartig beim Hackathon ist auch die Vielfalt der Mobilitätsplayer. Zum ersten Mal stehen sich nicht nur Automobilbauer und –zulieferer gegenüber, sondern auch die Deutsche Bahn, der Buchungsspezialist Amadeus oder die Ledger-Infrastrukturentwickler der IOTA Foundation. Im Fokus dieses umfassenden Mobilitätsansatzes ist der Endkunde, dem zukünftig eine kohärente, digitale, end-to-end Mobilitätserfahrung ermöglicht werden soll, anstatt ihm ein Sammelsurium an hunderten Apps zuzumuten. Um ein Ineinandergreifen von Diensten und Transportsystemen der unterschiedlichen Player zu ermöglichen, setzt die Branche auf eine offene, dezentrale Digital-Infrastruktur. Blockchain-Technologie als Backbone soll dabei helfen, zentrale Plattformökonomien – getrieben z.B. durch Uber, Facebook oder Google – zukünftig zu ersetzen bzw. im Ökosystemgedanken grundsätzlich neu zu erfinden.

„Als Frühphasen-Technologieinvestor beobachten wir mit Erstaunen, wie etablierte Plattformmodelle und deren „Defensibilität“ durch Netzwerkeffekte in kürzester Zeit – getrieben durch Blockchain-Technologie – ad absurdum geführt werden könnten. Die Dynamik, die diese Opportunität in der Mobilitätsindustrie unternehmensübergreifend erzeugt beeindruckt uns enorm und wir sind stolz, zusammen mit Datarella diese Entwicklung als Co-Host des weltweit einzigartigen Blockchained Mobility Hackathon zu befeuern,“ so Herbert Mangesius, Principal bei Vito Ventures.

Kern der Mobilität von morgen: dezentrales Datenmanagement

Der Hackathon bietet zwei große Tracks: Smart Mobility Services und Smart Interoperable Infrastructure. Bei den smarten Services dreht sich alles um Lösungen, Problemstellungen und Anwendungsfälle im Open Mobility Ökosystem. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie automatisierte Zahlungen und Asset Tracking, Identity Management oder Autonomous Economic Agents. Im Track Infrastruktur beschäftigen sich die Teams mit Schnittstellen und der nahtlosen Verzahnung von Hardware und Daten. Themen sind z.B. Key Management für IoT und autonome Agents, das Zusammenspiel von Daten und Sensoren oder die autonome Authentifizierung.

„Mobilität basiert auf dezentralem Datenmanagement. Sie funktioniert nur, wenn alle auf möglichst viele Daten aus dem Gesamtsystem zugreifen können. Die technologische Grundlage dafür bietet nur die Blockchain. Jedoch legen wir bei allen Lösungen Wert darauf, dass nicht eine bestimmte Blockchain-Architektur im Vordergrund steht, sondern verschiedene Distributed Ledger Systeme eingesetzt werden können“, betont Michael Reuter.

Die beim Hackathon entwickelten Lösungen werden von einer Jury prämiert und die besten mit einem Preisgeld ausgezeichnet.
Weitere Informationen und Anmeldung zum Hackathon finden Sie unter: www.blockchainedmobility.com

 

Über Datarella
Die Datarella GmbH mit Sitz in München und einer Niederlassung in Danzig entwickelt maßgeschneiderte Blockchain-basierte Lösungen für und gemeinsam mit ihren Kunden und Partnern. Das Angebot umfasst Beratung, Entwicklung und Implementierung komplexer Blockchain-Anwendungen. Fünf Unternehmensbereiche – Blockchain Solutions, Codelegit, Crowdstart Capital, IOC Advisory und RAAY – decken das gesamte Ökosystem von industriellen Blockchain-Lösungen über Kryptowährungen und Bezahlsystemen bis hin zu Technical Compliance ab.
Datarella unterstützt Kunden verschiedener Branchen, darunter Daimler, Intel, Siemens, SES, Wirecard, SRG, die Bayerische Versicherungskammer und das World Food Programme der Vereinten Nationen, dessen erstes Blockchain-basiertes Bezahlsystem für die Versorgung von Flüchtlingen in Jordanien von Datarella entwickelt wurde.
Gegründet wurde das Unternehmen 2013 von Michael Reuter (CEO), Kira Nezu (CPO), Yukitaka Nezu (CFO) und Jörg Blumtritt (CIO).

Über Vito Ventures
Vito Ventures finanziert als europäischer Frühphasen-Investor B2B Deep-Tech Startups und Technologien. Im Fokus stehen dabei Kerntechnologien im Bereich Machine Intelligence, Robotics, IoT, DLT, als auch autonome Systeme. Seinen Portfoliounternehmen bietet Vito Ventures einen einzigartigen Zugang zu industriellen Märkten und Netzwerken im deutschen Mittelstand. Zum Portfolio gehören Unternehmen wie Crate.io, Artisense.ai, Micropsi Industries, Simscale oder Wirepas. Mehr informationen unter vito.vc.

Pressekontakt:
m2m Relations
Heidi Schall
hschall@m2mrelations.de
Tel: 0151 29104014

Datarella: Blockchain-Mentor für die FC Bayern Hackdays

Wir freuen uns, den FC Bayern als Mentoren zum Thema Blockchain die Hackdays am 19. bis 22.1. in der Münchner Allianz Arena zu unterstützen:

Thinking of fan experiences and services in a new way. Testing and applying innovative and new technologies within and outside the stadium. Bringing the emotional connection of our club to life even more through technology and digital infrastructure. Learning from each other and creating new things together.
For the first time, FC Bayern Munich will host, together with its fans, partners, leading experts, start-ups and students from all over the world, the #FCBayernHackDays to learn together, face new challenges and to research new innovative possibilities.

hackdays.fcbayern.com

CrowdstartCoin ist eine digitale Währung zur Gratifikation von Blockchain-Entwicklern

Mit der im Dezember 2017 auf den Markt gebrachten CrowdstartCoin wird die Mitarbeit an diversen Blockchain-Technologien wie Ethereum, IOTA, QTUM, Monero und anderen belohnt.

Blockchain-Entwickler, die wertvollen Softwarecode zu einer der Plattformen im Blockchain-Ecosystem beisteuern, erhalten die Kryptowährung CrowdstartCoin kostenlos in ihre digitalen Geldbörsen überwiesen.

Um seinen Anspruch auf CrowdstartCoins geltend zu machen, gibt der Entwickler in einem Formular an, welchen Code er zu welchem Projekt beigesteuert hat. Das Crowdstart Team überprüft die Angaben und sendet ihm die entsprechenden Tokens zu. CrowdstartCoins sind an der Kryptobörse EtherDelta gelistet. Sobald sich eine bestimmte Menge CrowdstartCoins im Umlauf befinden, können sie von ihren Besitzern auf EtherDelta gehandelt werden. Ziel ist es, dass CrowdstartCoins an Wert gewinnen und somit als Belohnung sowie als ein finanzieller Anreiz für die Arbeit an der Blockchain-Technologie wirken können.

3-Phasen Incentive Schema

Der Mechanismus für die Verteilung von CrowdstartCoins ist in drei Phasen unterteilt: In der ersten Phase sucht das Crowdstart Team nach Blockchain-Entwicklern, die sich bereits um das Ecosystem verdient gemacht haben, und sendet ihnen CrowdstartCoins nach einem internen Schema zu. Diese Phase wird als Anlauf-Phase betrachtet: noch handelt es sich um einen manuellen Prozess und eine subjektive Ausschüttung von Tokens.

Im zweiten Schritt wird der Distributions-Prozess automatisiert, indem Smart Contracts die Verteilung übernehmen.

In der dritten und letzten Phase übergibt das Crowdstart Team die Verantwortung über die Entscheidung, wem CrowdstartCoins zugewiesen werden, an die gesamte Blockchain-Community: über ein Liquid Feedback Verfahren sollen diese Entscheidungen dezentral und damit von allen interessierten Community-Mitgliedern getroffen werden.

Mit seinem Blockchain Ecosystem Incentive Schema hat das Crowdstart Team einen Mechanismus geschaffen, der Blockchains im gesamten stabiler, sicherer und höher skalierbar macht.

Die CrowdstartCoin in Markt&Technik

Datarella steigt in Legaltech Markt ein: Erstes Blockchain-basiertes Schiedsverfahren mit Smart Contracts durchgeführt

Unsere Pressemitteilung von heute:

München (ots) – Datarella, der Münchner Anbieter für Big Data und Blockchain Lösungen, hat mit seinem Unternehmensbereich Codelegit den ersten Praxistest eines Schiedsverfahrens auf Basis von Smart Contracts erfolgreich abgeschlossen. Unterstützt wurde Datarella durch den auf IT-Recht spezialisierten Rechtsanwalt und Blockchain-Experten Dr. Markus Kaulartz, der als Schiedsrichter fungierte.

Smart Contracts, eine auf Blockchain-Plattformen laufende Software, die Prozesse automatisiert und beispielsweise Zahlungsabwicklung hocheffizient ermöglicht, können in industriellen Anwendungsgebieten nur eingesetzt werden, wenn sie gesetzes- und regelkonform sind. „Wenn ein Smart Contract eine vertraglich geschuldete Leistung durchführen soll, so muss er mit dem Vertrag sowie Recht und Gesetz übereinstimmen. Das ist fast immer eine Herausforderung, denn Software ist in der Praxis niemals fehlerfrei.“, so Datarella-Gründer und Codelegit Projektleiter Michael Reuter. „Aus diesem Grund haben wir mit dem Codelegit Schiedsverfahren eine Grundlage geschaffen, um Compliance bei Blockchain-basierten Smart Contracts sicherstellen zu können.“

Codelegit hat zu diesem Zweck eine sogenannte Smart Contract Arbitration Library entwickelt, eine Software-Bibliothek mit Smart Contracts, die von Unternehmen in entsprechenden Anwendungsfällen eingesetzt werden können. Das integrierte Schiedsverfahren stellt sicher, dass Streitigkeiten über die Durchführung von Smart Contracts durch legitimierte Richter entschieden werden. „Die gesamte Kommunikation der Vertragsparteien wird auf der Bitcoin sowie der öffentlichen Ethereum Blockchain in sog. Hash-Werten gespeichert. So verfügen alle Teilnehmer am Verfahren über einen lückenlosen Nachweis der Kommunikation“, so Jonatan Bergquist, Datarellas Experte für Smart Contracts.

Im nächsten Schritt wird die Codelegit Arbitration Library in unterschiedlichen Anwendungsgebieten im industriellen Umfeld eingesetzt. Das Ziel von Datarella ist es, Codelegit als Standardinstrument der IT-Compliance im Gebiet der Blockchain zu etablieren.

Codelegit Smartlockchain Arbitration Library

Das WFP Blockchain Projekt Building Blocks – präsentiert auf dem Ethereum Munich Meetup am 16. Mai 2017

Den meisten Münchnern ist die Bäckerei Rischart ein Begriff. Wenige wissen, dass die Auslieferung der Backwaren direkt aus dem Glockenbachviertel erfolgt – aus einem zum Rangieren knapp bemessenen Innenhof der Buttermelcherstrasse wird das Stadtgebiet beliefert. Wer das Türschild direkt neben der Einfahrt nicht übersieht, reibt sich die Augen: zwei Etagen über Rischart ist die Zentrale des World Food Programme Innovation Accelerator, dem Innovationshub des WFP, einem Bereich der UN.

Genau hier entstand der Ursprung eines Blockchain Pilotprojekts, das wir in unserem gestrigen Ethereum Munich Meetup gemeinsam mit den Kollegen von WFP präsentiert haben. Seit Anfang Mai werden täglich mehrere Tausend Kauf-Transaktionen im Tazweed Supermarkt eines Flüchtlingslagers in Jordanien über eine Ethereum Blockchain abgewickelt. Bewohner des Camps erhalten nach einer Identifizierung über einen Iris Scan eine PIN, anhand derer sie ihr Guthaben auf ihrem Konto bei WFP überprüfen können. Der anschließende Kauf im Supermarkt wird direkt mit dem Guthaben verrechnet und in der Blockchain aufgezeichnet.

Blockchain Transaktion Live Demo

Nach einer sehr bewegenden Vorstellung des WFP und des Innovation Accelerators durch Sam Ng, skizzierte Datarella CEO Joerg Blumtritt den Prozess für die rund 80 Teilnehmer des Meetups. Anschliessend führte er gemeinsam mit Kira Nezu und Jonatan Bergqvist live eine Test-Transaktion (mit Daten des Datarella-Teams) durch. Konkret gezeigt wurde neben der eigentlichen Abbuchung vom Konto des Nutzers auch eine alternative Form der Identifikation mittels SMS-TAN. Diese Variante der Identifikation wurde für den Fall entwickelt, dass das Iris Scan System nicht zur Anwendung kommt.

Nach der Live-Demo wurde es Zeit, die sich für die Zeitdauer des Piloten in Jordanien aufhaltenden WFP Mitarbeiter Houman Haddad und Alex Alden per Video hinzuzuschalten. Alex und Houman erzählten den Teilnehmern in bewegenden Worten von der besonderen Situation in einem Hochsicherheits-Lager, das im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien liegt und in dessen Nähe es immer wieder zu militärischen Zwischenfällen kommt. Insbesondere aufgrund der prekären politischen Lage ist die Frage der Identifikation bzw. die der Identität eines Menschen auf der Flucht einen ganz besondere, wie Houman Haddad betonte.

„It works!“

Beide berichteten von der Anspannung am Morgen des 1. Mai, als sich die Türen des Supermarktes öffneten. Würde das System funktionieren? Würde es stabil laufen? Würden alle Flüchtlinge problemlos ihre Einkäufe erledigen können? An den Rechnern der Teams von Datarella und dem Implementierungspartner Parity Technologies in München, Berlin, London und Gdansk wartete man gespannt auf das erste Feedback. Als dies immer länger auf sich warten ließ, wuchs die Spannung zunehmend – bis schliesslich das Signal aus Jordanien kam: „It works!“

„It works“ – mehr brauchten die beteiligten Partner zunächst nicht zu wissen – die Anspannung ließ nach. Tatsächlich lief der Blockchain-Prozess inklusive der Iris Scan Integration reibungslos. 4 Monate Arbeit hatten sich gelohnt – das erste Blockchain-Projekt des WFP ist im Einsatz. Da das Pilotprojekt noch bis Ende Mai läuft, konntne gestern noch keine abschließenden Resultate präsentiert wetden. Nur soviel sei verraten: alle Indikatoren sind sehr positiv – der Einsatz der Blockchain-Technologie um Hilfe in Form von Essens-Gutscheinen und/oder Geld auszuteilen birgt enormes Potenzial. Im Anschluss an den Piloten plant WFP eine entsprechende Mitteilung.

Die anschliessende Diskussion der Meetup-Teilnehmer zeigte, dass die Implementierung einer Technologie gerade dann begeistert, wenn ihr Impact so deutlich wird, wie im Fall des Building Blocks Projekts. Technologie als Selbstzweck ist banal. Technologie im humanitären Einsatz, die das Leben von Menschen auf der Flucht erleichtert, macht Sinn und die Arbeit am Projekt umso erfüllender.

Building Blocks – Wie das UN World Food Programme Blockchain Technologie in sein Hilfsprogramm integriert

Was im Januar 2017 als Proof-of-Concept in Pakistan begann, wird seit Anfang Mai in Jordanien als voll funktionstüchtiges Pilotprojekt durchgeführt: Das Building Blocks Projekt demonstriert nicht nur die große Bedeutung der Blockchain Technologie für die Verbesserung der Lebensumstände Bedürftiger, sondern ist ebenfalls Ausweis der hocheffizienten Arbeitsweise humanitärer Organisationen wie dem WFP.

Basierend auf den Erfahrungen des initialen Proof-of-Concept, der in Pakistan trotz knapper Zeitressource  bereits sehr gut funktionierte, haben wir das Pilotprojekt in Jordanien entwickelt. Seit Anfang Mai erhalten tausende Haushalte im Flüchtlingscamp Tazweed Village ihre Essensgutscheine über die Blockchain. Die Bewohner des Camps können die Gutscheine in einem der lokalen Suoermärkte einlösen.

Die nahtlose Integration eines Iris Scanners übernimmt dabei nicht nur die Identifizierung des jeweiligen Begünstigten, sondern ermöglicht es, den bisherigen Prozess der Identifikation und Auszahlung äusserlich unverändert zu lassen. Bewohner und Supermarkt Manager brauchen sich nicht umzustellen: die Umstellung des Prozesses auf die Blockchain erfolgt sozusagen geräuschlos und unsichtbar. Die unsichtbaren Vorteile der Blockchain-Technologie resultieren aus der Prozessoptimierung: das Betrugsrisiko und potenzielle Probleme in der Datenverarbeitung werden auf ein Minimum reduziert.

Die wirtschaftlichen Vorteile des Einsatzes der Blockchain-Technologie summieren sich allein für das Tazweed Village in Jordanien auf mehrere Millionen US-Dollar an Kostensenkung jährlich. Das Ziel des Building Blocks Projekts ist es, den Einsatz einer voll funktionsfähigen Blockchain-Anwendung zu demonstrieren, und damit das Modell für zukünftige Projekte weltweit tätiger humanitärer Organisationen zu schaffen.

Das Datarella Team bedankt sich beim WFP Team und unseren Partnern bei Parity Technologies sowie dem IrisGuard Team für die großartige Zusammenarbeit: von Beginn an haben wir alle ein großes Team gebildet, und jeder hat ausgeholfen, wenn Not am Manne war. Die Blockchain-Technologie befindet sich immer noch in ihren Anfängen. Und die Rahmenbedingungen vor Ort – High-Tech Anwendungen in Low-Texh Umgebungen – stellen durchaus eine Herausforderung dar: Nur dieses phantastische Teamwork hat das Building Blocks Projekt überhaupt ermöglicht: innerhalb von weniger als 6 Monaten haben wir einen PoC in Pakistan sowie eine voll funktionsfähige Blockchain-Anwendung in Jordanien auf die Beine gestellt. Vielen Dank Euch allen, dass wenn r gemeinsam beweisen können, welche realen positiven Auswirkungen die Blockchain haben kann!

Wir werden das Building Blocks Projekt am 16. Mai präsentieren. Im Büro des WFP Innovation Accelerator werden wir vor Ort und mit unserem aus Jordanien zugeschalteten Team von unseren Erfahrungen in Tazweed Village berichten und laden Interessierte herzlich ein.

Mehr Infos gibt es auf Coindesk oder Sie  können uns auch gern direkt kontaktieren.

Foto (Houman Haddad, WFP):  Öffnung des Supermarkts am 1. Mai um 9 Uhr im Tazweed Village, Jordanien

Die Blockchain Killer App

Auf der Blockshow Europe, der ersten großen Blockchain Konferenz in Deutschland, habe ich die Blockchain Killer App gesehen. Zumindest war dies auf einer Folie in einem Startup Pitch zu lesen. Oh Lord, won’t you build me a blockchain killer app? My friends all build features, I must make amends. Wirklich?

Der Mensh möchte den Mars bewohnen, unsterblich sein und einzigartige Produkte entwickeln, aus denen Milliardenunternehmen entstehen. Insbesondere die Blockchain als fundamental neue Technologie birgt das Versprechen, weltverändernde Produkte und Services zu schaffen. Naturgemäß begeistert dies die unterschiedlichsten Charaktere: vom für die Infrastruktur zustöndigen Technik-Nerd bis zum Abenteurer, der binnen weniger Monate mit Hilfe eines Initial Coin Offering ICO reich wird. Auf dem Cryptocurrency-Markt ist es derzeit leicht, sein Vermögen rasch zu mehren, da das Thema erst im Jahr 2017 oder gar 2018 für die Mehrheit der Anleger bekannt udn relevant wird und entsprechende Liquidität erhält. In den letzten 6 Monaten allein ist die gesamte Marktkapitalisierung der Cryptocurrencies um 10 Milliarden US-Dollar gestiegen und liegt derzeit be etwa 28 Milliarden US-Dollar. Diese Mischung aus Abteurern und errnstzunehmenden Projekten ist in den Anfängen einer Innovation oft zu beobachten . bis sich dann die relevanten Use Cases herausschälen und sich die Spreu vom Weizen trennt.

Die Funktion der Cryptocurrency ist allerdings nur ein Aspekt eines Digital Token. Die Blockchain kann als eine Art zusätzliche Schicht über dem Internet gesehen werden, die Transaktionen ermöglicht. Aspekte wie Unveränderbarkeit der Daten und eine distribuierte Datenhaltung ermöglichen ein sichereres und kostengünstigeres Datenmanagement, als dies konventionelle Datenbanken erlauben. Die Suche nach dem Heiligen Gral, der Killer App – oder genauer: Killer Dapp, denn: es handelt sich um dezentrale Apps – hat begonnen. Die Start-up Übersicht AngelList verzeichnet derzeit etwa 580 Blockchain Startups mit 770 Investoren und einer durchschnittlichen Bewertung i.H.v. 4,1 Millionen US-Dollar.

Zurückkommend auf die Behauptung des Unternehmensgründers im Pitch, er habe die Killer App entwickelt, sehe ich keine derartige Killer App im Blockchain-Bereich, weder aktuell, noch zukünftig. Der von mir hochgeschätzte Benedict Evans von A16Z hat mein Gefühl kürzlich in einem Tweet so ausgedrückt:

Looking at a strategy doc I worked on in 2006. All the ’next big things‘ weren’t. Then they came back as check-box features in every app

Nach mittlerweile etwa zwei Jahren Arbeit mit der Blockchain mit Industriekunden, Medienunternehmen und Partnern aus dem Finanzbereich sehe ich die Bedürfnisse des Marktes in Produkten und Lösungen, die man vielleicht als langweilig bezeichnen könnte: alle uns bekannten Unternehmen suchen derzeit vorrangig nach inkre,entellen Optimierungen bestehender (Teil-)Prozesse. Das heisst: nicht verheissungsvoll klingende neue Lösungen (für oft nicht existente Probleme) sind gewünscht, sondern harte, in der Realität rasch messbare Vorteile bringende Anwendungen, die neben einer objektiven Verbesserung des Status Quo auch stichhaltige Argumente liefern, um die meist zahlreichen unternehmensinternen Zweifler von der Sinnhaftigkeit der neuen Technologie Blockchain zu überzeugen. Evolutionäre Veränderung und Zusammenarbeit mit den Unternehmensbereichen, die für konventionelle Lösungen stehen, sind sinnvoller, als die gern zitierte Disruption, die über Nacht langjährig bestehende Prozesse ablösen soll und am liebsten alle Mitarbeite mit Beginn des nächsten Tages in einem gänzlich neuen Paradigma arbeiten lassen möchte.

Sicher: mit der Einführung der Blockchain allein wird schon ein Paradigmenwechsel begründet, indem die vielzitierten Mittelsmänner ausgeschaltet werden. Allerdings sind Mittelsmänner seit langem eine vom Aussterben bedrohte Spezies, und die Blockchain nicht der erste Feind, dessen sie sich erwehren müssen.

Die meisten Menschen mögen keine Veränderung. Und auch die meisten Manager in Unternehmen mögen keine Veränderung. Warum also legen wir Blockchain-Enthusiasten nicht einfach das Damoklesschwert Disruption beiseite, versuchen es mit Zusammenarbeit mit den Vertretern des konventionellen Datenmanagements und entwickeln gemeinsam sinnvolle und wertstiftende Anwendungsszenarien? Wenn kostenminimierende Use Cases oder neue Umsatzpotenziale gefunden werden, wird nicht nur mehr Wert erschaffen, auch die Zusammenarbeit der Crypto-Blockchain-Nerds mit den Vertretern der „alten Schule“ verläuft reibungsloser und konstruktiver; dann ist die Vermittlung von Wissen in beide Richtungen möglich: gestandene Ingenieure lernen Vor- und Nachteile von Pow und PoS kennen und zeigen ihrerseits den Blockchain-Enwticklern Grenzen und Potenziale bei der Implementierung von Blockchains und der Anbindung von Legacy-Systemen in Unternehmen auf.

Im Jahr 2017 sind etablierte Unternehmen bereit und willens, die Blockchain als innovative Technologie zu implementieren. Meiner Ansicht nach heißt das für Startups: analysiert die Bedürfnisse der Unternehmen und stellt ihnen Eure spezifische Lösung vor mit dem Ziel, Eure hochinnovative Idee einem unmittelbaren Praxistest in der Realität zu unterziehen und ein ernstzunehmenderr Partner etablierter Unternehmen zu werden. Denkt evolutionär, nicht revolutionär!

That’s it.

Is Code Law? Eine rechtliche Einordnung von Blockchain und Smart Contracts durch Dr. Markus Kaulartz

Der ehemalige Grateful Dead Songwriter und Co-Gründer der Electronic Frontier Foundation EFF John Perry Barlow verkündete 1996 auf dem Weltwirtschaftsforums in Davos die Unabhängigkeit des Cyberspace. Getreu seinem 15. sogenannten Prinzip des erwachsenen Verhaltens „Avoid the pursuit of happiness. Seek to define your mission and pursue that“ sieht er im Cyberspace eine Zone, in der herkömmliche Rechtsprechung nicht gilt.  Inwiefern lässt sich diese Sichtweise auf Verträge anwenden, die in Smart Contracts über die Blockchain geschlossen werden? 

Rechtsanwalt Dr. Markus Kaulartz hat eine besondere Beziehung zum Thema Code: er begann seine Karriere as Software Ingenieur und kann somit nicht nur die rechtlichen sondern auch technologischen Aspekte des Themas gut beurteilen.  Nach dem Einstieg über John Perry Barlow geht Markus in seinem Vortrag über zu Lawrence Lessig, dem Rechtsprofessor der Harvard Law Schon, der aufgrund seiner Präsidentschaftskandidatur einem breiteren Kreis der Öffentlichkeit bekannt wurde: „Cyberspace, left to itself, will not fulfill the promise of freedom. Left to itself, cyberspace will become a perfect tool of control“ sprach Lessig 1998 und deutet damit  – obschon Vertreter einer libertinären Geisteshaltung – an, dass eine Gesellschaft ganz ohne die Einflussnahme einer rechtlichen Ordnung nicht existieren kann.

Und genau darin besteht die Grundaussage von Markus Kaulartz: die Verfassung eines Staates regelt das Gesetz, welches wiederum maßgeblich sowohl für Code als auch das Leben seiner Bürger ist. Zusätzlich können im Code Regeln für das Leben definiert sein – diese jedoch ersetzen nicht das geltende Recht, sondern sind ihm unterworfen. Dieser einfache Zusammenhang, der zumindest in rechtsstaatlichen Gesellschaften Gültigkeit hat, wurde während des Ethereum Munich Meetups von einzelnen Besuchern in Frage gestellt: während juristisch ausgebildete oder von einer rechtlichen Perspektive aus argumentierende Zuhörer die Regulierung von Code durch geltendes Recht als natürlich und logisch empfinden, gibt es durchaus andere Stimmen, die diesen Zusammenhang auf der Basis neuer Technologien wie Blockchain und Smart Contracts zumindest in Frage stellen und neue Wege der rechtlichen Betrachtung von Code einfordern.

Markus Kaulartz stellt diesen Überlegungen vier unmissverständliche Thesen gegenüber:

  1. Architecture of freedom becomes architecture of control.
  2. Architecture of control requires regulation to enforce one’s rights of freedom.
  3. Code must understand law and vice versa.
  4. You cannot escape from law.

Markus nimmt dabei die Positions Lawrence Lessig ein und beschreibt, wie sich eine gesellschaftliche Ordnung, die auf 100-prozentiger Freiheit beruht, immer zu einer Gesellschaftsordnung der Kontrolle entwickelt. Diese Entwicklung erfordert eine Regulierung, um die Rechte des Einzelnen zu schützen und durchsetzbar zu machen. Daher muss Code im Einklang mit dem geltenden Recht formuliert werden. Allerdings sieht Markus auch die Pflicht auf Seiten der Gesetzgeber, sich mit den neuen Möglichkeiten wie Smart Contracts auseinanderzusetzen und entsprechende rechtliche Grundlagen zu schaffen. Zuletzt formuliert er unzweideutig, dass – in einem rechtsstaatlichen System – niemand dem Recht entkommen kann. Auf diese ultima ratio haben sich Völker in ihren Verfassungen geeinigt – daher stellt sie auch für Verträge, die in Form automatisch ablaufenden Codes – die Smart Contracts – die zu beachtende Rahmenbedingung dar.

Das Publikum hatte bereits während des Vortrags einige Fragen und bedachte Markus Kaulartz anschliessend mit großem Applaus. Dies zeigt: das Bedürfnis nach Klarheit im Umgang mit der Blockchain und Smart Contracts ist groß. Daher bieten wir basierend auf unseren Meetups gemeinsam mit Dr. Markus Kaulartz und unserem Partner Deloitte entsprechende die folgenden vertiefende „Is Code Law?“ Workshops in München, Stuttgart, Berlin, Hamburg und Frankfurt an.

Workshop 1
Introduction To Blockchain From A Legal Perspective

Workshop 2
Smart Contracts, Legally Revised

Workshop 3
Current Industry Specific Hot Topics And How Blockchain Can Be A Game Changer

Wenn Sie an mehr information zu den Workshops interessiert sind, schreiben Sie mir bitte eine email an michael (at) datarella (dot) com.

NewsChain – Authentische Nachrichten generieren und verbreiten

"It is man who is the content of the message of the media”

Der gefühlt am häufigsten gehörte Begriff in der zweiten Jahreshälfte 2016 ist „Fake News“, die modernere und weiter ausholende, gleichzeitig jedoch mehrheitsfähige Version der vormaligen „Lügenpresse“. Das vom Oxford Dictionary als Wort des Jahres ausgerufene „post-truth“ – im Deutschen „postfaktisch“ – wäre ohne Fake News gar nicht denkbar. 

Fake News ein Thema seit Einführung der Druckerpresse 1439

Durch absichtlich falsche bzw. in die Irre führende Meldungen wurde nicht erst in den letzten Monaten, sondern bereits im Mittelalter aus Fakten Fiktion: so bezichtigte am Ostersonntag des Jahres 1475 der Franziskaner-Mönch Bernardino da Feltre die jüdische Gemeinde der norditalienischen Stadt Trento des Mordes an dem 2 1/2-jährigen Simonino, der vermisst wurde. Auch das Blut des Jungen sollten die Juden zum Passah Fest getrunken haben. Diese Meldung verbreitete sich rasend schnell und veranlasste den Trentiner Fürstbischof Johannes IV Hinderbach dazu, alle Mitglieder der jüdischen gemeinde festzunehmen und zu foltern. 15 Juden wurden des Mordes für schuldig befunden und im Handumdrehen verbrannt. In nahegelegenen Städten nahm der Klerus dies zum Anlass, ähnliche Grausamkeiten zu begehen. Nachdem klar wurde, dass es sich bei der Anschuldigung um eine Fake News handelte, schaltete sich der Vatikan ein und forderte  Johannes IV Hinderbach auf, dem Treiben ein Ende zu setzen. Dieser jedoch weigerte sich und verbreitete seinerseits weitere Falschmeldungen ähnlicher Natur. Das in Gang gesetzte antisemitische Wüten konnte nicht mehr aufgehalten werden. Die gruselige Pointe dieser Geschichte: Simonino wurde als Heiliger Simon kanonisiert, der zahlreiche Wunder vollbracht haben soll.

Die in neuerer Zeit insbesondere im US-Präsidentschaftswahlkampf aufgetauchten Fake News verbreiten sich heute im Vergleich zum Mittelalter noch etwas schneller: wie die Gutenberg’sche Druckerpresse ab 1439 das Verbreiten von Falschmeldungen vereinfachte und beschleunigte, erledigen diesen Job heutzutage Soziale Medien, die geradezu als Durchlauferhitzer fungieren. Besonders interessant ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur über vertrauenswürdige Kanäle Fake News verbreitet werden, sondern ganze Nachrichtenorganisationen erfunden oder betrieben werden, mit dem einzigen Zweck der Verbreitung von Falschmeldungen. In diesem Zusammenhang bekannt geworden ist der „Denver Guardian“ eine in dieser Form nicht existente Zeitung mit vermeintlichem Sitz in Denver, oder auch die Christian Times Newspaper, deren einzige Fähigkeit darin besteht, ähnlich zu klingen wie die real-existierende Christian Times. Eine eher humoristische Perspektive auf das Thema Fake News bieten Komödianten wie Roman Zaripov und Boris Kudryashov, der russische Pensionär, der den fiktiven Milliardär Boris Bork abgibt und mit seinem Instagram Account rasch über 17.000 Follower generierte.

Wie kann Fake News verhindert werden?

Da die Konsequenzen von Fake News wie oben beschrieben in vielen Fällen jedoch drastische Ausmaße annehmen können, bleibt die Frage: wie kann Fake News verhindert werden? Wie kann sichergestellt werden, dass man beim Blick in die Zeitung, den Fernseher oder die News App nicht einer Lüge oder Halbwahrheit aufsitzt?

Vereinzelte Lösungsansätze dafür gibt es, allerdings sind bei den meisten systemimmanente Schwachstellen auszumachen, die bereits die Aussichtslosigkeit des Unterfangens erkennen lassen, bevor die Lösung überhaupt auf den Markt kommt. Ein schönes Beispiel für ein Modell der „dead-on-arrival“ Kategorie ist das tchechische Experiment CTHH , bei dem man auch ohne Einblicke in das internationale Nachrichtenwesen sieht, wie kurzlebig und erfolglos es sein wird. Auch neue stand-alone Kuratorenlösungen scheinen nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein.

NewsChain – die Datarella Lösung für authentische Nachrichten

Da wir bei Datarella nicht kritisieren, ohne selbst mit einem Lösungsvorschlag daherzukommen, haben wir das Projekt ‚NewsChain‘ ins Leben gerufen. Seit Anfang 2015 beschäftigen wir uns intensiv mit der Blockchain und haben im Kundenauftrag sowie in eigenen Projekten diverse Nutzungsszenarien – vulgo use cases – der Blockchain entwickelt. Ein elementares Element unserer Arbeit basiert dabei auf der Erkenntnis, dass sinnvolle use cases fûr neue Technologien immer dort vorliegen, wo bereits heute Strukturen vorliegen und Prozesse ablaufen, auf die die Innovation angewendet werden kann. Mit anderen Worten: wir versuchen keine neuen Cases zu finden, sondern konzentrieren uns auf real-existierende Szenarien, die unter Einsatz der neuen Technologie einen Evolutionssprung machen.

Ein solches Szenario liegt unserer Meinung bei „News“ vor. Zugleich haben wir nebst passenden Strukturen und Prozessen ein handfestes Problem – Fake News – das wir möglicherweise unter Verwendung der neuen Technologie Blockchain lösen können. Die systemimmanenten Elemente der Blockchain, Dezentralität und Unveränderlichkeit in Verbindung mit hocheffizient modellierbaren Prozessen von Konsensfindung bis zur Bezahlung bzw. Abrechnung sind unserer Ansicht nach die ideale Basis für blockchainbasierte Nachrichtengenerierung und -distribution. Unsere ‚NewsChain‘ ist kein disruptives Modell, das bestimmte Marktteilnehmer vim Markt verdrängen will. Es ist vielmehr ein System für die existierenden Teilnehmer auf dem Nachrichtenmarkt: Journalisten, Nachrichtenagenturen und interessierten weiteren Teilnehmern, die News generieren wollen.

Die NewsChain wird im Frühjahr 2017 vorgestellt. Wir arbeiten derzeit mit ausgewählten Marktteilnehmern zusammen. Wenn Sie selbst bzw. Ihre Organisation Interesse an der NewsChain hat, nehmen Sie gern Kontakt zu mir – michael (at) datarella (dot) com – auf.