NewsChain – Authentische Nachrichten generieren und verbreiten

"It is man who is the content of the message of the media”

Der gefühlt am häufigsten gehörte Begriff in der zweiten Jahreshälfte 2016 ist „Fake News“, die modernere und weiter ausholende, gleichzeitig jedoch mehrheitsfähige Version der vormaligen „Lügenpresse“. Das vom Oxford Dictionary als Wort des Jahres ausgerufene „post-truth“ – im Deutschen „postfaktisch“ – wäre ohne Fake News gar nicht denkbar. 

Fake News ein Thema seit Einführung der Druckerpresse 1439

Durch absichtlich falsche bzw. in die Irre führende Meldungen wurde nicht erst in den letzten Monaten, sondern bereits im Mittelalter aus Fakten Fiktion: so bezichtigte am Ostersonntag des Jahres 1475 der Franziskaner-Mönch Bernardino da Feltre die jüdische Gemeinde der norditalienischen Stadt Trento des Mordes an dem 2 1/2-jährigen Simonino, der vermisst wurde. Auch das Blut des Jungen sollten die Juden zum Passah Fest getrunken haben. Diese Meldung verbreitete sich rasend schnell und veranlasste den Trentiner Fürstbischof Johannes IV Hinderbach dazu, alle Mitglieder der jüdischen gemeinde festzunehmen und zu foltern. 15 Juden wurden des Mordes für schuldig befunden und im Handumdrehen verbrannt. In nahegelegenen Städten nahm der Klerus dies zum Anlass, ähnliche Grausamkeiten zu begehen. Nachdem klar wurde, dass es sich bei der Anschuldigung um eine Fake News handelte, schaltete sich der Vatikan ein und forderte  Johannes IV Hinderbach auf, dem Treiben ein Ende zu setzen. Dieser jedoch weigerte sich und verbreitete seinerseits weitere Falschmeldungen ähnlicher Natur. Das in Gang gesetzte antisemitische Wüten konnte nicht mehr aufgehalten werden. Die gruselige Pointe dieser Geschichte: Simonino wurde als Heiliger Simon kanonisiert, der zahlreiche Wunder vollbracht haben soll.

Die in neuerer Zeit insbesondere im US-Präsidentschaftswahlkampf aufgetauchten Fake News verbreiten sich heute im Vergleich zum Mittelalter noch etwas schneller: wie die Gutenberg’sche Druckerpresse ab 1439 das Verbreiten von Falschmeldungen vereinfachte und beschleunigte, erledigen diesen Job heutzutage Soziale Medien, die geradezu als Durchlauferhitzer fungieren. Besonders interessant ist die Tatsache, dass mittlerweile nicht nur über vertrauenswürdige Kanäle Fake News verbreitet werden, sondern ganze Nachrichtenorganisationen erfunden oder betrieben werden, mit dem einzigen Zweck der Verbreitung von Falschmeldungen. In diesem Zusammenhang bekannt geworden ist der „Denver Guardian“ eine in dieser Form nicht existente Zeitung mit vermeintlichem Sitz in Denver, oder auch die Christian Times Newspaper, deren einzige Fähigkeit darin besteht, ähnlich zu klingen wie die real-existierende Christian Times. Eine eher humoristische Perspektive auf das Thema Fake News bieten Komödianten wie Roman Zaripov und Boris Kudryashov, der russische Pensionär, der den fiktiven Milliardär Boris Bork abgibt und mit seinem Instagram Account rasch über 17.000 Follower generierte.

Wie kann Fake News verhindert werden?

Da die Konsequenzen von Fake News wie oben beschrieben in vielen Fällen jedoch drastische Ausmaße annehmen können, bleibt die Frage: wie kann Fake News verhindert werden? Wie kann sichergestellt werden, dass man beim Blick in die Zeitung, den Fernseher oder die News App nicht einer Lüge oder Halbwahrheit aufsitzt?

Vereinzelte Lösungsansätze dafür gibt es, allerdings sind bei den meisten systemimmanente Schwachstellen auszumachen, die bereits die Aussichtslosigkeit des Unterfangens erkennen lassen, bevor die Lösung überhaupt auf den Markt kommt. Ein schönes Beispiel für ein Modell der „dead-on-arrival“ Kategorie ist das tchechische Experiment CTHH , bei dem man auch ohne Einblicke in das internationale Nachrichtenwesen sieht, wie kurzlebig und erfolglos es sein wird. Auch neue stand-alone Kuratorenlösungen scheinen nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein.

NewsChain – die Datarella Lösung für authentische Nachrichten

Da wir bei Datarella nicht kritisieren, ohne selbst mit einem Lösungsvorschlag daherzukommen, haben wir das Projekt ‚NewsChain‘ ins Leben gerufen. Seit Anfang 2015 beschäftigen wir uns intensiv mit der Blockchain und haben im Kundenauftrag sowie in eigenen Projekten diverse Nutzungsszenarien – vulgo use cases – der Blockchain entwickelt. Ein elementares Element unserer Arbeit basiert dabei auf der Erkenntnis, dass sinnvolle use cases fûr neue Technologien immer dort vorliegen, wo bereits heute Strukturen vorliegen und Prozesse ablaufen, auf die die Innovation angewendet werden kann. Mit anderen Worten: wir versuchen keine neuen Cases zu finden, sondern konzentrieren uns auf real-existierende Szenarien, die unter Einsatz der neuen Technologie einen Evolutionssprung machen.

Ein solches Szenario liegt unserer Meinung bei „News“ vor. Zugleich haben wir nebst passenden Strukturen und Prozessen ein handfestes Problem – Fake News – das wir möglicherweise unter Verwendung der neuen Technologie Blockchain lösen können. Die systemimmanenten Elemente der Blockchain, Dezentralität und Unveränderlichkeit in Verbindung mit hocheffizient modellierbaren Prozessen von Konsensfindung bis zur Bezahlung bzw. Abrechnung sind unserer Ansicht nach die ideale Basis für blockchainbasierte Nachrichtengenerierung und -distribution. Unsere ‚NewsChain‘ ist kein disruptives Modell, das bestimmte Marktteilnehmer vim Markt verdrängen will. Es ist vielmehr ein System für die existierenden Teilnehmer auf dem Nachrichtenmarkt: Journalisten, Nachrichtenagenturen und interessierten weiteren Teilnehmern, die News generieren wollen.

Die NewsChain wird im Frühjahr 2017 vorgestellt. Wir arbeiten derzeit mit ausgewählten Marktteilnehmern zusammen. Wenn Sie selbst bzw. Ihre Organisation Interesse an der NewsChain hat, nehmen Sie gern Kontakt zu mir – michael (at) datarella (dot) com – auf.

Kooperation der Beratungsunternehmen mm1 und Datarella zur Erschließung von datenbasierten Geschäftspotenzialen im Internet der Dinge

Stuttgart/München, 11. November 2016- Datarella, das Beratungsunternehmen für Datenbasierte Digitale Transformation und mm1, die Beratung für Connected Business, haben eine Kooperation geschlossen und bieten damit ein komplementäres Leistungsangebot in den Themenfeldern Data Thinking/Big Data und Connected Business/IoT an.

Datarella und mm1 besitzen Expertenwissen und unterstützen bei der systematischen IoT-Technologie- und Plattformauswahl, bieten Prototypisierung von IoT-Cloud-Anbindungen an oder ermitteln Big Data Hero Use Cases.

„Daten sind das ‚Rohöl des 21. Jahrhunderts‘ – zusammen haben mm1 und Datarella die erforderliche Expertise, die es unseren Klienten ermöglicht, Daten als Rohstoffquelle zu erschließen und damit neue Wertschöpfung zu ermöglichen“,

erklärt Laurenz Kirchner, Partner bei mm1.

„Wir haben den Anspruch, unsere Klienten zu Connected Business Champions und damit dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen. Diesen Anspruch können wir durch die Kooperation mit Datarella noch besser erfüllen.“

Das Beratungsangebot von mm1 wird durch die Fähigkeit von Datarella ergänzt, IoT-Plattformdienste und IT-Architekturen für die Erschließung von datenbasierten Geschäftspotenzialen umzusetzen.

„Digitale Transformation bedeutet in erster Linie eine Menge Daten. Die Herausforderung für Unternehmen besteht im Aufbau einer leistungsfähigen und skalierbaren Dateninfrastruktur und der anschließenden Entwicklung skalierbarer Anwendungen. mm1, eine führende Beratung für Connected Business, ist für Datarella der ideale Partner, um unsere Kompetenz in der Entwicklung datenbasierter Produkte ausspielen zu können, Big Data Systeme zu konzipieren, zu entwickeln und aufzubauen“,

so Joerg Blumtritt, Datarella Geschäftsführer.

Über Datarella GmbH
Die Datarella GmbH wurde im August 2013 von ihrem Geschäftsführer Joerg Blumtritt sowie Kira Nezu, Yukitaka Nezu und Michael Reuter gegründet. Datarella ist das Beratungsunternehmen für Datenbasierte Digitale Transformation. Aufbauend auf den Unternehmensbereichen Big Data Solutions, Blockchain Solutions und IoT Solutions bietet Datarella eine Full Service Beratung inklusive Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung datenbasierter Produkte und Services. Kooperationspartner von Datarella sind u.a. die Unternehmensberatung mm1, die European Space Agency, die BayBG, Ethereum und die Serviceplan Gruppe. www.datarella.de

Über mm1
mm1 ist die Unternehmensberatung für Connected Business. Mit rund sechzig Beratern unterstützt mm1 große Unternehmen bei der digitalen Transformation und gestaltet Produkte und Prozesse für eine zunehmend vernetzte Welt. Das Beratungsangebot reicht von der Entwicklung von Connected Business Strategien und Geschäftsmodellen bis zur Sicherstellung der effizienten operativen Umsetzung. Renommierte Unternehmen aus den Branchen Telekommunikation, Medien, Unterhaltungselektronik, Finanzdienstleistung und Automobilbau zählen zum Kundenkreis von mm1.Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und hat seinen Firmensitz in Stuttgart.
www.mm1.de

SUPERDRIVE Inkubator Programm von Macromedia Hochschule und Datarella gestartet

Vom Hörsaal in die Garage: Mit der Kick-off Veranstaltung am Mittwoch, 18. März 2015, starten wir gemeinsam mit der Macromedia Hochschule das Inkubator-Programm SUPERDRIVE, das allen Studenten der Macromedia offensteht. Ziel von SUPERDRIVE ist es, die im Studium erworbenen Ideen, Kenntnisse, Fertigkeiten in konkrete Projekte umzusetzen, die sich am Markt beweisen müssen – als eigenständige Startups. 

Aus einer langjährigen Kooperation der Datarella Gründer mit der Macromedia Hochschule entstand im Winter 2014 die Idee, Studenten über die Projektarbeit an der Hochschule selbst die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen und Konzepte unternehmerisch umzusetzen. Was bisher auf Konzeptniveau ist, soll nun in reale Produkte, Prototypen umgesetzt werden, die gemeinsam mit erfahrenen Experten entwickelt, auf Marktfähigkeit hin getestet und Marktteilnehmern wie Unternehmen, Institutionen und Investoren präsentiert werden können. 

 Foto: Michael Reuter (Datarella), Prof. Oliver Szasz (Macromedia), Yukitaka Nezu (Datarella)

Ziel des auf vier Monate ausgelegten SUPERDRIVE Programms ist die Entwicklung eines Minimum Viable Product (MVP, eines Produkt-Prototypen, der die Kernfunktion des fertigentwickelten Produkts beinhaltet und von der Zielgruppe getestet werden kann.

Thematischer Fokus von SUPERDRIVE ist der Bereich Wearable Tech, Mobile Apps, Self Tracking und Quantified Self. Menschen produzieren überall Daten, auf Schritt und Tritt. Wenn sie sich aktiv bewegen, im Auto, in den eigenen vier Wänden. Insbesondere in den Verticals Connected Car, Smart Home und mHealth ergeben sich eine Vielzahl möglicher Konzepte und Projektideen. Die bei Datarella vorhandene Expertise in diesem Bereich sorgt bei SUPERDRIVE für die nötige fachliche Unterstützung.

Für Prof. Oliver Szasz, der das Inkubator-Programm für die Macromedia Hochschule federführend betreut, ist SUPERDRIVE der Lackmus-Test für die Studenten: der hohe Anspruch der Hochschule an die Lehre und die praxisnahe Ausbildung ihrer Studenten soll nun unmittelbar zu einem Sprungbrett für die Karriere werden – aus der eigenen Idee wird das eigene Unternehmen – so finden Theorie und Praxis nahtlos zusammen.

Das Besondere an SUPERDRIVE ist laut Prof. Szasz, dass die Studenten nicht ins kalte Wasser geworfen werden – denn nicht jeder ist von Haus aus zum Unternehmer geeignet. Die Teilnehmer werden vielmehr behutsam in die Startup Welt eingeführt, indem ihnen die unterschiedlichen Aspekte der Selbständigkeit in Workshops und konstanter Betreuung vermittelt werden: die für ein junges Unternehmen überlebensnotwendigen Kenntnisse in finanziellen und rechtlichen Dingen vermittelt Yukitaka Nezu, der vor Datarella über 10 Jahre im Finance und Private Equity Bereich tätig war. Spezifisches Know How im Bereich Big Data und Sensoren erhalten die Studenten von Joerg Blumtritt. Wie aus einer Idee ein Produkt wird, erfahren die jungen Unternehmer von Kira Nezu und wie sie aus all den Einzelteilen ein kleines Unternehmen formen, es vermarkten und eine Go-To-Market Strategie entwickeln, von Michael Reuter. Darüber hinaus werden weitere externe Experten in das Programm eingebunden.

Wir freuen uns sehr auf die jungen Teams, sind gespannt auf ihre Ideen und wünschen allen Beteiligten an SUPERDRIVE eine Menge Spass!

Weitere Informationen zu SUPERDRIVE gibt es unter superdrive.us.

Datarella TeamGuide gewinnt Innovationspreis-IT 2015

Eine tolle Nachricht: Mit unserem TeamGuide haben wir den INNOVATIONSPREIS-IT der Initiative Mittelstand in der Kategorie Start-ups gewonnen! Wir freuen uns sehr, dass der TeamGuide die Juroren überzeugen konnte. Diese Auszeichnung bestätigt uns und die Unternehmen, in denen der TeamGuide zum Einsatz kommt.

Die Erfahrungen aus Start-up Teams, die mit dem TeamGuide nahende Probleme in der Zusammenarbeit rechtzeitig erkennen und adressieren können, helfen den jungen Teams nicht nur dabei, besser zu kooperieren, sondern auch ihre Produktivität signifikant zu erhöhen. Zu guter Letzt bleiben durch rasches Handeln und produktives Bearbeiten von Konflikten die Teams als Arbeitsgruppen zusammen: damit fördert der TeamGuide die Erfolgswahrscheinlichkeit von Start-ups insgesamt.

Danke an die Initiative Mittelstand für diese schöne Auszeichnung!

Presseinfo – Datarella schaltet API des Personal Coach explore frei

München, 21. Mai 2014 – Datarella, das Münchner Big Data Startup, stellt den Nutzern seiner Personal Coach App explore ab sofort eine Schnittstelle (API) zur Verfügung. Über die API können interessierte App Entwickler auf ihre ansonsten schwer zugänglichen Daten zugreifen, die mit der App auf ihrem Smartphone gemessen werden. explore ist eine Smartphone App, die ihren Nutzern basierend auf deren Verhalten und der jeweiligen spezifischen Situation Erkenntnisse über sie selbst und ihre Lifestyles widerspiegelt und ihnen hilfreiche Tipps zur Steigerung ihrer Lebensqualität gibt. 

API – Eine Schnittstelle ermöglicht Funktionalität
“Application Programming Interface”, kurz API, ist eine Schnittstelle, die es möglich macht, von Außen auf ein Computerprogramm oder eine Datenbank zuzugreifen. Web-APIs, die den Zugriff via Internet ermöglichen, sind die Grundlage für die meisten Geschäftsmodelle im Web. Wenn Nutzer beispielsweise ihre Online-Einkäufe mit Kreditkarte bezahlen, greift das Shop-System auf die API des Kreditkartenanbieters zu. Ob E-Commerce Websites wie Ebay, Amazon, Paypal, oder Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und andere, sie alle stellen APIs zur Verfügung, mit denen grundsätzlich die gesamte Funktion der Angebote in andere Websites eingebaut werden können.

explore Personal Coach
Der Personal Coach explore wurde von Datarella entwickelt, um auf die Sensoren (“Probes”) des Smartphones zuzugreifen und die von den Sensoren gemessenen Daten zu speichern. Dabei werden über die üblichen Daten zum Ort (Geo-Location), wie sie von Google Maps bekannt sind, auch die Bewegungen im Raum über das Gyroskop, die Beschleunigungen und das Magnetfeld in der Umgebung angezeigt. Auch die Mobilfunk- und Wifi-Netze, die das Smartphone empfangen kann, werden getrackt. Aus diesen Informationen kann der Nutzer viele interessante Dinge über sich, die Umgebung und das eigene Verhalten lernen.

Kontext – Aus Daten werden Geschichten
Daten allein sind nicht interessant genug – der Kontext, in dem Dinge passieren und in dem man sich als Mensch verhält, macht aus Daten Geschichten: warum beschleunigt ein Nutzer während einer Autofahrt extrem dynamisch, während er üblicherweise langsam und gelassen fährt? Warum sind Nutzer, die immer für ausreichend Akkukapazität in ihren Smartphones suchen, weniger gestresst als andere? Zusammenhänge zwischen diesen Daten herstellen – das geht ab sofort über die explore API.

Meine und die Daten anderer
Über die API können auch Daten der anderen explore Nutzerinnen abgerufen werden. Die Daten anderer Nutzer sind aus Gründen des Datenschutz allerdings nur als zusammengefasste Mittelwerte abrufbar, so dass der Rückschluss auf einzelne Nutzer ausgeschlossen ist.
Mit der API für explore bekennt sich Datarella zu Open Data: „Daten müssen den Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung stehen“ so Co-Gründer Jörg Blumtritt, „wir sind überzeugt, dass dies der beste Weg im Umgang mit persönlichen Daten ist.“

Datarella GmbH
Die Datarella GmbH wurde im August 2013 von ihrem Geschäftsführer Jörg Blumtritt sowie Kira Nezu, Yukitaka Nezu und Michael Reuter gegründet. Das Münchner Quantified Self Startup setzt seine mobile Personal Coach App explore zur Gewinnung und Analyse von Verhaltensdaten ein. Kunden von Datarella nutzen explore in der Originalversion, in einer speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste White Label Variante oder sie integrieren das explore SDK in ihre bestehenden Apps, um tiefere Einsichten in das Verhalten ihrer Nutzer zu erhalten. Unternehmen, die Quantified Self intern einsetzen wollen, greifen auf das Quantified Self Beratungsangebot von Datarella zurück. Der Nutzer des Personal Coach explore hat realtime Zugriff auf seine Daten, lernt sich selbst besser kennen und kann sein Verhalten optimieren, um seine Lebensqualität zu steigern. explore ist kostenlos in Google Play verfügbar. Kooperationspartner von Datarella sind u.a. die European Space Agency, die BayBG und die Serviceplan Gruppe.

Dokumentation der API

Link zum Download des Personal Coach explore

Presseinfo – Datarella stellt Personal Coach explore auf Quantified Self Conference 2014 vor

München,, 10. Mai 2014 – Datarella, das Münchner Big Data Startup, stellt heute auf der zum zweiten Mal in Europa stattfindenden Quantified Self Conference in Amsterdam seinen kontextbasierten Personal Coach explore vor. explore ist eine Smartphone App, die ihrem Nutzer basierend auf dessen Verhalten und der jeweiligen spezifischen Situation Erkenntnisse über sich selbst und seinen Lifestyle widerspiegelt und ihm hilfreiche Tipps zur Steigerung seiner Lebensqualität gibt. Zum Einsatz kommt dabei die speziell für explore entwickelte CEPE, eine sogenannte Complex Event Processing Engine.

The Quantified Self
Die rund 500 Teilnehmer der QS14, wie die Zusammenkunft der europäischen Selbstvermesser in Kurzform heisst, sind das ideale Publikum für den offiziellen Launch des Personal Coach explore. Die 2007 durch die beiden WIRED Redakteure Kevin Kelly und Gary Wolf ins Leben gerufene Quantified Self Bewegung findet weltweit immer mehr Anhänger, die Daten über ihr eigenes Verhalten sammeln um daraus Erkenntnisse über ihre Befindlichkeit zu gewinnen. Insbesondere Menschen mit chronischen Krankheiten wie Depression oder Diabetes erfahren durch die konstante Selbstvermessung mehr über sich als anhand ärztlicher Diagnosen, die jeweils punktuell und in grösseren zeitlichen Abständen vorgenommen werden. Das durchgehende passive Erheben von Daten der Körperfunktionen vermittelt nicht nur ein genaueres, tiefergehendes Bild der eigenen Befindlichkeit, sondern ermöglicht es dem Einzelnen, selbst aktiv zu werden, seine Krankheit selbst zu analysieren und anschliessend

proaktiv Schritte zur Verbesserung seiner Lebensqualität vorzunehmen.
„Mit dem Personal Coach setzen die wir genau auf diese neue Autonomie des Einzelnen: der Nutzer misst mit explore ohne eigenen Aufwand neben körperlichen Aktivitäten wie Bewegung, Geschwindigkeit und zurückgelegten Wegen auch wie oft er sein Smartphone bedient oder welchen Lärmpegeln er tagtäglich ausgesetzt ist“, erklärt Joerg Blumtritt, Geschäftsführer von Datarella. „Die Messergebnisse präsentiert explore dem Nutzer auf anschaulichen Charts, die auch die Werte aller anderen Nutzer beinhalten und ihm somit zeigen, wie er sich im Vergleich zu ihnen verhält. Dieser Vergleich hilft dem Nutzer, sich selbst besser einschätzen zu können.“

Zusätzlich zu den passiv gemessenen Verhaltensdaten richtet sich der Personal Coach aktiv an den Nutzer, indem er kontextbasiert mit ihm interagiert: abhängig von individuell eintretenden Events bittet explore seinen Nutzer um die Beantwortung von Fragen und das Erledigen von Aufgaben. Verlässt der Nutzer beispielsweise einen Vortrag auf der QSEU14 Konferenz bereits nach kurzer Zeit wieder, wird er nach dem Grund gefragt: war es zu warm im Saal, war die Luft schlecht und ein Kaffee notwendig, oder war der Vortrag einfach nur zu langweilig? Auch das aktive Twittern unmittelbar nach dem Beginn einer Session ist ein solches Event: der Nutzer wird dann gefragt, ob er Langeweile verspürt, oder – ganz im Gegenteil – der Inhalt der Session so interessant ist, dass er ihn mit seinem Social Graph teilen will. So wird jedem Teilnehmer transparent, welche Konferenzinhalte aus welchen Gründen gut ankamen.

In beiden Beispielen setzt Datarella seine Complex Event Processing Engine ein: bei Eintreten eines bestimmten Events wird eine Aktion ausgelöst – und zwar automatisch, ohne das Zutun der explore Redaktion, die für die Entwicklung der Interaktionen verantwortlich ist. So können dem Nutzer Interaktionen wie Fragen, Aufgaben, Tipps und Empfehlungen in Abhängigkeit seines individuellen Verhaltens zugespielt werden. explore wird somit zu einem Personal Coach, der dem Nutzer verhaltensbasierte Unterstützung bietet.

Die Datarella GmbH wurde im August 2013 von ihrem Geschäftsführer Jörg Blumtritt sowie Kira Nezu, Yukitaka Nezu und Michael Reuter gegründet. Das Münchner Big Data Startup setzt seine mobile App explore zur Gewinnung und Analyse von Verhaltensdaten ein. Kunden von Datarella nutzen explore in der Originalversion, als speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste White Label Versionen oder integrieren das explore SDK in ihre bestehenden Apps, um tiefere Einsichten in das Verhalten ihrer Nutzer zu erhalten. explore ist kostenlos in Google Play verfügbar. Kooperationspartner von Datarella sind u.a. die European Space Agency, die BayBG und die Serviceplan Gruppe.