SUPERDRIVE: Vier Macromedia Start-up Teams in Inkubator Programm aufgenommen

SUPERDRIVE macht seinem Namen alle Ehre: In nur 4 Wochen avancieren 4 Studenten-Teams zu heissen Kandidaten in der Münchner Start-up Szene. Die durchweg hohe Qualität aller Finalisten der Macromedia Hochschule bei der Bewerbung für SUPERDRIVE sorgt direkt zum Start des gemeinsamen Inkubations-Programms von Macromedia und Datarella für ein tolles Resultat: Aus allen Bewerbern wurden vier Start-up Teams mit innovativen digitalen Geschäftskonzepten in SUPERDRIVE aufgenommen und haben bereits an diesem Montag mit den ersten Mentoring Sessions gestartet.

Prof. Oliver Szasz hat ganze Arbeit geleistet: gemeinsam mit den Datarella Gründern motivierte er seine zu Beginn noch zögerlich-verhalten agierenden Designstudenten dazu, studienbegleitend innerhalb weniger Wochen aus vagen App-Ideen marktfähige datengetriebene Geschäftskonzepte zu entwickeln, die nach weiteren 6 Wochen potenziellen Geldgebern und Geschäftspartnern präsentiert werden sollen. Datarella CEO Joerg Blumtritt zeigt sich entsprechend euphorisch: „Dass tatsächlich alle Präsentationen überdurchschnittliche Qualitäten aufweisen, damit haben wir nicht gerechnet. Die durch die Bank sehr guten Konzepte haben es uns ermöglicht, mit den am besten zu SUPERDRIVE passenden Konzepten und ihren Teams die nächsten Schritte zu gehen.“Superdrive-Logo-RGB3-825x206Ziel von SUPERDRIVE ist es, den teilnehmenden Teams die Verwirklichung marktfähiger Projekte zunächst im Rahmen ihres Studiums an der Macromedia Hochschule zu ermöglichen, und anschliessend Awareness am Markz zu schaffen, um konkerte Produkte und Services herauszubringen. Diese „Entrepreneurship light“ bedeutet für die Studenten eine hochinteressante Möglichkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen: ohne direkt zum Notar gehen und Kosten für Unternehmensgründung etc. stemmen zu müssen, entwickeln sie unterstützt von SUPERDRIVE ihre Produkte bis zur Prototyp-Reife. Erste Kontakte zu Marktpartnern und potenziellen Geldgebern werden unmittelbar im Anschluss an die Fertigstellung des Prototypen – auch Minimum Viable Product (MVP) genannt – geknüpft.

Prof. Szasz und die Datarella Mentoren sind gespannt, wie sich die Start-up Teams sich weiterentwickeln. SUPERDRIVE könnte für sie eine gute Rampe für den Absprung ins Unternehmertum darstellen.

Hier gibt es mehr Informationen über das SUPERDRIVE Programm für Studenten der Macromedia Hochschule.

 

TeamGuide im Einsatz im Münchner Start-up Stylight

Mit über 250 Millionen Euro Umsatz bei 850 Partnern und 130 Mitarbeitern ist die Münchner Stylight schon fast nicht mehr als Start-up zu bezeichnen. Aus der Idee, Online- und Mobilnutzern einfacheren Zugang zu den neusten Modetrends zu geben, ist innerhalb von 6 Jahren ein in 18 europäischen Märkten tätiges Unternehmen geworden.

Was im 4-Mann-Gründerteam noch nicht in institutionalisierter Form notwendig war, ist in einer international aufgestellten Unternehmensstruktur mit autark und gleichzeitig vernetzt arbeitenden Teams umso wichtiger: gut miteinander kooperierende Arbeitsgruppen mit hoher Produktivität bei gleichzeitiger Zufriedenheit der einzelnen Teammitglieder.

Ideales Einsatzgebiet für den Datarella TeamGuide
Schnell wachsende Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, rasch viele neue Mitarbeiter zu finden und in bestehende Teams zu integrieren. Da in einem Start-up zum Zeitdruck immer auch eine gewisse Grundsãtzlicge Unsicherheit hinsichtlich der Durchsetzungsfähigkeit am Markt hinzukommt, stehend die Personalverantwortlichen vor einer großen Aufgabe. Um die Verantwortlichen bei dieser Aufgabe zu unterstützen und den Teammitgliedern individuelle Feedbackmöglichkeiten zu Arbeitsklima, -zufriedenheit und Teamkooperation zu schaffen, kommt der Datarella TeamGuide in einem ersten Team zum Testeinsatz.

Stylight App Team
Das ausgewählte Stylight App Team besteht aus 7 App-Entwicklern und Designern aus 4 Nationen. Arbeitssprache im Team ist englisch – es kommt die entsprechende englischsprachige Version des TeamGuide zum Einsatz. Nicht verwunderlich – das erste Feedback des Teams zum TeamGuide ist allein deshalb positiv, weil es sich um eine App handelt – die Teammitglieder sind nicht an ihre Desktops gebunden (oder müssten gar Papierformularen ausfüllen), sondern können die Interaktionen „on the go“ auf ihrem Smartphone erledigen. Das spart Zeit und soll – wie wir im Verlauf des Ersteinsatzes sehen werden – die Responsequote auf 100% heben.

Ziel und Erwartungshaltung
Die Erwartungshaltung hinsichtlich des TeamGuide Einsatzes im Team und auf Seiten der Verantwortlichen liegt in einer Optimierung der Kooperation zwischen den Teammitgliedern und eine sich daraus ergebende höhere Produktivität. Desweiteren sollen sogenannte Yellow oder Red Flag Themen rasch erkannt und adressiert werden können. Damit sind Themen gemeint, die typischerweise nicht offen angesprochen werden, weil sich Teammitglieder entweder davon Nachteile erwarten oder einfach nur nicht wissen, wie sie die Themen formulieren sollen, ohne andere Teammitglieder oder ihre Vorgesetzten zu verärgern. Die Interaktionen auf potenzielle derartige Themen werden als Feedback Charts allen TeamGuide Teilnehmern in realtime angezeigt und führen typischerweise zur Diskussion der Themen in Teammeetings. Letztlich wird über ein Mood Tracking die Befindlichkeit des ganzen Teams gemessen und somit sollen Veränderungen in der Arbeitszufriedenheit schnell erkannt werden. Eine kurze Reaktionszeit auf etwaige Verschlechterungen ist insbesondere deshalb wichtig, weil das App Team als Scrum Team in 14-tägigen Arbeitsrhythmen arbeitet und entsprechende Ergebnisse liefern muss.

Datenschutz wird GROSSgeschrieben
Wichtig im Umgang mit allen über den TeamGuide erhobenen Daten ist ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Daten: diese werden nur anonymisierten und aggregiert als Feedback zurückgespielt, so dass keine Rückschlüsse auf einzelne Teammitglieder möglich ist und jede Einzelne komplett frei von etwaigen Nachteilen durch ehrliche Antworten interagieren kann.

Wie mit einzelnen Themen und Ergebnissen bei Stylight umgegangen wird, ist Teil des nächsten Beitrags zum Einsatz des TeamGuide bei Stylight.

explore TeamGuide – Erfolgreiche Kommunikation in Start-up Teams

Es gibt wenige eherne Gesetze, die für Start-ups gelten: die Regel, dass Gründungen im Team in der Regel erfolgreicher sind als Gründer auf Solopfaden, gehört dazu. Was aber macht ein erfolgreiches Gründerteam aus? Die Frage ist ebenso schwer zu beantworten wie die Frage nach dem Persönlichkeitsprofil eines idealen Gründers. Jedes Gründerteam ist einzigartig. Und in jedem Team stellen sich unterschiedliche Herausforderungen.

Mit dem explore TeamGuide habt Ihr als Unternehmensgründer die ideale App zur Kommunikationsanalyse, um rechtzeitig erfolgsgefährdende ‚weak signals‘ zu erkennen und sofort korrigierend einzuschreiten. Der TeamGuide wurde gemeinsam mit dem Arbeitswissenschaftler Prof. Dr. Claas Triebel entwickelt.

Wie funktioniert der TeamGuide?

Jedes Gründungsteam-Mitglied lädt sich den explore TeamGuide auf sein Android Phone herunter. Sofort erhält jeder ein paar Begrüßungsfragen mit allgemeinen Angaben zur Person und zum Team. In den folgenden Wochen – die Dauer des Programms kann individuell auf Euer Team zugeschnitten werden – hilft Euch der TeamGuide, die Kommunikation und das Verständnis füreinander im Team zu analysieren. Die mit Prof. Triebel entwickelten Fragen stützen sich auf das Kulturebenenmodell von E. Schein (MIT) – sind also wissenschaftlich fundiert und bieten Euch während des Programms durch anschauliches sofortiges Feedback im TeamGuide eine realtime Hilfestellung zum Erkennen drohender Schwierigkeiten.

Für Interessierte gibt’s hier ein Interview mit Edgar Schein zu Entrepreneurship:

Der TeamGuide kann, muss aber nicht, durch eine persönliche Beratung durch Prof. Triebel begleitet werden. Prof. Triebel verfügt als Coach des eXist Existenzgründungsprogramms über langjährige Erfahrungen in der aktiven Begleitung von Unternehmensgründern und Start-up Teams.

Wenn Ihr ein Gründerteam seid und Euer Start-up noch nicht älter als 2 Jahre ist, dann meldet Euch bei uns – wir prüfen dann, ob Ihr Euch für den TeamGuide qualifiziert.

PS: Das Visual ist übrigens nicht dem TeamGuide entnommen, sondern wurde von Michael im Museum entsprechenden Namens in Zagreb, Kroatien, aufgenommen.